Die Oper gestern war grossartig aber wollte partout zu keinem Ende kommen (das ist wohl ein Definitionsmerkmal von Opern) und dementsprechend verknittert ging‘s heute Morgen zum Busbahnhof. Der Flixbus brachte uns nach Zadar. Die Stadt direkt am Meer hat eine ziemlich bewegte Geschichte – war mal kroatisch, dann venezianisch, dann französisch, dann österreichisch, dann italienische Enklave in Jugoslawien, dann jugoslawisch und während des Krieges 1991-95 hart umkämpft, da die Serben das ganze Hinterland besetzten. Die Schäden an den Hausmauern sind vielerorts noch sichtbar.

Heute Nachmittag haben wir die Meeresorgel bestaunt- eine Kunstinstallation bei der die Meereswellen Luft durch Orgelpfeifen stossen und ziemlich schräge Melodien erzeugen.
Der Hafen ist hier besonders toll und wie schon in Trogir kann man hier riesige Privatyachten (inkl. polierendem Personal) sightseen.



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